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Aktuelle Tweets

Going North

Kai 18. Februar 2010

Viele Menschen halten es ja für eine gute Idee, bei dem langen und kaltem Winter in den Süden zu fliegen. Ich glaub ja das ist Blödsinn. Da kommt man dann aus dem Urlaub zurück und alles ist wieder grau, trübe und kalt. Das macht nichts besser, sondern alles bloß noch deprimierender.
Deshalb versuche ich mal das Gegenteil und werde am nächsten Mittwoch den Christian (http://suomi.werner-welt.de/) in Tampere besuchen.
Und da es ja selbst in Tampere noch kuschlige -15 Grad hat, geht es dann am folgenden Sonntag noch etwas weiter gen Norden, nach Lappland. Da hat’s in Inari schon recht ansehnliche -20 Grad am Tag und -30 Grad in der Nacht. Nach einer Woche im Winterwunderland, Überlebenstraining, Huskie-Tour, einem Besuch beim Weihnachtsmann und hoffentlich dem Sichten von Polarlichtern kommen mir die Temperaturen hier in Chemnitz bestimmt recht Hochsommerlich vor.

So zumindest die Theorie :)

Tuchfühlung – Park-Chaos – Ein Leserbrief

Kai 5. November 2009

In der aktuellen Tuchfühlung findet sich, ein wie ich finde bemerkenswerter Artikel zur Parkplatzsituation, an der TU Chemnitz. Leider konnte ich ihn online nirgendwo finden. Im Kern geht es darum, dass man sich darüber beschwert, dass es an der TU “Nur ein[en] Parkplatz für jeden achten Studenten” geben würde. Ich halte das ja für viel zu viel und da die nächste Tuchfühlung vermutlich eh erst in ein paar Monaten erscheint, veröffentliche ich meinen Leserbrief einfach hier:

Liebe Melanie, liebe Franziska,
ich kann euren Ärger über die Parkplatzsituation an der Universität nicht nachvollziehen. Es gibt bei weitem mehr Parkplätze, als der Universität zustehen und ihr beschwert euch immer noch?

Im Zeitalter von Klimawandel und Diskussionen um ein zukunftfähiges Mobilitätskonzept, brauchen wir nicht mehr, sondern weniger Parkplätze. Vielleicht merkt dann der ein oder andere “Pendelstudent” wie unverantwortlich sein Verhalten ist.

Wohnraum gibt es in Chemnitz, zu günstigsten Preisen in mehr als ausreichender Menge. Wer dieses Angebot nicht annimmt, muss eben mit stundenlanger Parkplatzsuche rechnen. Das Argument, dass man sich eine Wohnung nicht leisten könne, ist schlicht albern. Wer ein Auto finanzieren kann und hierzu gehört ja auch Benzin, Versicherung, Instandhaltung, Parkgebühren, usw. der kann auch eine Wohnung in Uninähe bezahlen. Das Auto würde damit ja überflüssig.

Die Tatsache, dass die Falschparker durch ihre Strafgebühren die Stadtkasse füllen, ist doch nur logisch und sinnvoll. Schließlich belasten die Autofahrer unsere Stadt mit ihrem Lärm und ihren Abgasen in überproportionaler Weise. Außerdem ist, wer Feuerwehrzufahrten zuparkt, einfach selbst Schuld und sollte sich nicht beschweren wenn er zum “mehr als 5km entfernten Sammelplatz” laufen muss, um sein Auto wieder zu bekommen. Evtl. nimmt man ja einfach mal ein Taxi. Auf die paar Euro kommt es ja scheinbar nicht an. Ansonsten parkt man ja schließlich nicht in der Feuerwehrzufahrt, oder?

Alles in allem scheint die Situation für die Autofahrer noch zu komfortabel zu sein, sonst wäre die Mehrheit vermutlich schon längst auf eine umweltfreundlichere Alternative umgestiegen. Von daher kann ich eine Verknappung des Parkplatzangebotes nur unterstützen.

Das aus dem Fenster werfen von Lebensmitteln, ist zu unterlassen!

Kai 27. September 2009

Gutes Beispiel dafür, warum es Hausordnungen überhaupt gibt. Ich dachte eigentlich immer, gewisse Dinge wären so selbstverständlich das man sie eigentlich nicht noch einmal extra aufschreiben müsse. Scheint aber nicht zu stimmen. Das hier, hängt im Moment bei mir (völlig zurecht) im Hausflur:

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Nur um das direkt zu sagen: Ich bin Nichtraucher, habe keinen Hund und das herauswerfen von Lebensmitteln aus dem Fenster (sic!) war auch noch nie so mein Ding. ;)

Es darf keine Partei rechts der Union geben

Kai 10. September 2009

Ich habe gerade mal den Wahlomaten benutzt. Soweit nichts ungewöhnliches Grüne vor Linken vor Piraten vor SPD. Aber dann wird es spannend:

Wahlomat Ergebnis

Wahlomat Ergebnis

Da muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken. Entweder die NPD ist viel linker wie sie zugeben will, oder die CDU ist tatsächlich ganz rechts außen und hat ihr Ziel “Es darf keine Partei rechts der Union geben” vollständig erfüllt. Irgendwie erschreckt mich das schon ein bisschen. Immerhin ist die CDU/CSU die letzte verbliebene Volkspartei.

Stadt der Wissenschaft 2011

Kai 9. September 2009

Die Stadt Chemnitz möchte gerne den Titel “Stadt der Wissenschaft 2011″ nach Chemnitz holen und hat sich dafür, in Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz, ein paar Dinge ausgedacht.

Unter anderem sieht das Konzept eine Verlegung der Uni-Bibliothek in das Gebäude der alten Aktienspinnerei vor. In diesem befand sich bis vor ein paar Jahren die Stadtbibliothek. Ziel der Verlegung ist eine Belebung der Chemnitzer Innenstadt durch die Studenten. Wie groß der Unfug ist, der da geplant ist und wie Schizophren das Verhalten der Chemnitzer Stadtverwaltung ist, wenn es um die Belebung der Innenstadt geht, beschreibt der Studentenrat in seiner Pressemiteilung zu dem Thema.

Dabei bezieht sich der Stura hauptsächlich auf Veranstaltungen der Studierendenschaft und wie es ihr immer wieder schwer gemacht wird, wenn es um Veranstaltungen im Freien geht. Dabei sind das nicht die einzigen Beispiele wie die Stadt immer wieder erfolgreich verhindert, dass die Innenstadt sich mit Leben füllt. Man schaue bloß in die neue Polizeiverordnung, die es zum Beispiel verbietet:

sich wiederkehrend an denselben Orten regelmäßig zu versammeln und dabei Passanten
bei der Nutzung der öffentlichen Straße im Rahmen des Gemeingebrauchs behindern

oder

sich ausschließlich oder überwiegend zum Zwecke des Alkohol- oder
Rauschmittelkonsums in Gruppen von mehr als zwei Personen niederzulassen, wenn durch
alkohol- oder rauschmittelbedingtes, unkontrolliertes, insbesondere aggressives Verhalten
(Belästigung von Passanten, Grölen, Gefährdung anderer durch herumliegende Flaschen
oder Gläser, Verunreinigungen) andere an der Nutzung der öffentlichen Straßen, des
Weges, des Platzes gehindert oder von der Nutzung abgehalten werden

Durch solche butterweichen Paragraphen, gibt man jedem Polizisten den Freischein, jeden der ihm gerade unliebsam vorkommt, einen Platzverweis zu erteilen.

Und damit ist die Liste noch nicht zu Ende. Ebenso unverständlich ist diese Posse die, die Anwohner der Innenstadtbezirke aufführen. Natürlich ist daran nicht immer die Politik, sondern eben auch die Chemnitzer Bevölkerung Schuld. Ich bin ja der Meinung das, wer mitten in der Stadt wohnt, mit gelegentlichem Lärm von Veranstaltungen rechnen und leben muss und ansonsten doch bitte umziehen sollte. Es kann doch nicht sein, dass einzelne Personen es schaffen, die komplette Innenstadt in ein überdimensionales Altersheim zu verwandeln. Politik und Verwaltung müssen da einen Riegel vorschieben und dürfen sich nicht ständig von alten Meckerpötten auf der Nase herumtanzen lassen.

Nur wenn das gelingt, belebt man auch die Innenstadt. Und dann braucht man keine nutzlose Bibliothek, die weit ab vom zentralen Campusgelände gebaut wird und zu nichts weiter verursacht, als noch mehr verstopfte Busse, die dann die Studierenden durch die Innenstadt fahren. Das ist keine Belebung. Das steigert den Frust der jungen Leute in Chemnitz, bloß noch mehr.
Und wenn Herr Matthes auf der letzten Sitzung des Senates jetzt zurück rudert und behauptet, dass die Verlegung der Bibliothek getrennt vom Antrag zu betrachten sei, dann frage ich mich, warum denn genau dieses Konzept auf der Auftaktveranstaltung als Hauptidee präsentiert wurde. Außerdem macht es den Vorschlag ja kein bisschen besser.

Wenn Chemnitz Stadt der Wissenschaft werden will, wird sie das ohne die Studierenden nicht schaffen. Darüber sollten Frau Ludwig und Herr Matthes einmal nachdenken. Solche sinnlosen Projekte, die über die Köpfe der Studierenden hinweg geplant werden, führen garantiert nicht dazu, dass sich die Studierendenschaft mit dem Projekt identifiziert und daran mitwirkt.

Aber ohne uns wird es nicht gehen. Die Stadt wird für den Antrag Projekte brauchen die von Studierenden getragen werden. Das hat man auch, auf der komplett Ideenlosen Auftaktveranstaltung gemerkt, wo selbst Herr Matthes, immerhin einer der Hauptköpfe hinter dem Antrag, gesagt hat, dass er keine Ahnung habe wie das genau ablaufen soll und womit Chemnitz sich eigentlich, gegenüber den Mitbewerbern hervorheben möchte. Die ganze Veranstaltung wurde von alternden Herren dominiert, die zwar lange und ausführlich über die Vergangenheit von Chemnitz und ihren glorreichen eigenen Taten als Unternehmer gesprochen haben, aber keinerlei Visionen für die Zukunft oder für den Chemnitzer Antrag auf den “Stadt der Wissenschaft”-Titel, vorbringen konnten. Diese Konzeptlosigkeit könnte natürlich die Erklärung dafür sein, dass man so sinnlose Ideen wie die Verlegung der Uni-Bibliothek vorbringen musste. Ansonsten hätte man vermutlich mich komplett leeren Händen dagestanden.

Ich bin nicht gegen eine Bewerbung um den Titel “Stadt der Wissenschaft”. Im Gegenteil, ich finde die Idee prima. Chemnitz braucht gute Presse und hat durchaus das Potential in so einem Wettbewerb zu gewinnen. Aber eben nicht, wenn man versucht die Chemnitzer Studierenden zu Instrumentalisieren, sondern dann, wenn Stadtverwaltung und Universität in Zusammenarbeit mit den Studierenden, gute Projekte für das Jahr 2011 planen und Umsetzen. Die auf der Auftaktveranstaltung vorgebrachte Idee, ein Gebäude der Innenstadt in ein Blinkenlights Projekt zu verwandeln, ist da mit Sicherheit nur der Anfang der guten Ideen, die Chemnitzer Jugendliche zu dem Wettbewerb beisteuern könnten.

Bei all diesen Problemen geht es gar nicht so sehr um den “Stadt der Wissenschaft” Antrag, es geht vielmehr um die generelle Einstellung zu den Jugendlichen die noch in dieser Stadt leben. Bindet sie in die Entscheidungsprozesse ein, dann wird es vielleicht auch was mit dem “Stadt der Wissenschaft” Titel.

Verkehrsschilder

Kai 9. September 2009

Ich hatte ein großes Fragezeichen über dem Kopf, als ich das hier gesehen habe:

Merkwürdige Beschilderung

Was möchte der Verkehrsschildkünstler mir hier mitteilen? Darf ich hier jetzt mit meinem Rad durch, oder nicht? Und vor allem, soll ich, falls ich nicht durchfahren darf, dann den Fußweg benutzen?

Des Rätsels Lösung ist, wenn man nicht von genervten Bauarbeiten angequatscht werden will, ob man blind sei oder keine Schilder lesen könne, dass man dort im Moment, besser weder zu Fuß, noch mit dem Rad langläuft oder fährt und mit dem Rad die Dresdener Straße/Bahnhofstraße benutzen sollte ;)

Freiheit statt Angst!

Kai 7. September 2009

Nicht vergessen, am Samstag nach Berlin fahren!

Ich bin in jedem Fall dabei und werde am Samstag morgen von Chemnitz aus mit dem Vogtland-Express nach Berlin
fahren. Der fährt zwar schon um 6:35 Uhr ist dafür aber auch recht früh (gegen 10:00 Uhr) in Berlin. Das heißt man kann, neben dem Demonstrieren, noch andere Dinge in Berlin tun ;) Für Menschen bis 26 Jahre kostet eine Fahrt 18,75€ ansonsten 25€.

Wer mag, darf sich gerne melden. Zusammen Demonstrieren, macht auch gleich nochmal so viel Spaß :)

Klauen Piraten Bilder?

Kai 25. August 2009

Ich hatte ja gestern schon meine Meinung zu diesem Plakat kundgetan:

Plakat der Piraten

Jetzt nehmen wir uns mal alle 2min Zeit und vergleichen das Plakat mit diesem Foto hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Altes_und_Neues_Chemnitzer_Rathaus.jpg

Die Ähnlichkeit ist kaum zu übersehen. Hinzu kommt das eben dieser Blick auf das Chemnitzer Rathhaus, so gar nicht mehr existiert. Würde man heute von dieser Stelle aus in die gleiche Richtung machen, hätte man ein Foto von einem großen Glasbau in dem sich ein Warenhaus befindet. Für mich erstmal Grund genug anzunehmen, dass es sich um ein und dasselbe Foto handelt.

Lizenz:

Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland.

Also ich kann auch bei genauem hinschauen auf dem Plakat, dass Einhalten der Lizenz nicht erkennen. Ganz schön peinlich für eine Partei die so etwas in ihrem Wahlprogramm stehen hat:

Transparente Möglichkeiten, die eigenen Ideen und Patente selbst wirtschaftlich gewinnbringend einzusetzen

Die neuen Medien bieten erstmalig einfache Möglichkeiten, potentiellen Interessenten Kultur- und Kunstprodukte schnell, ohne Umwege und Zwischenhändler sowie ökonomisch und ökologisch sinnvoll anzubieten. Umgekehrt bieten die neuen Medien auch den Kunden bessere Möglichkeiten, durch kurze Kommunikationswege kooperativ zur Weiterentwicklung beizutragen. Wir bringen alle am Schöpfungsprozeß Beteiligten zusammen und regen so zu einer lösungsorientierten Diskussion über die gerechte Vergütung kreativer Leistungen an.

Förderung von selbstverantwortlicher, wirtschaftliche Verwertung eigener Ideen

Wir unterstützen Initiativen zur selbstverantwortlichen Verwertung eigener Ideen und Konzepte nach selbst definierten Maßstäben. Die Diversifikation des Kultur-Marktes muss neu belebt werden.

Heißt das jetzt, dass der Künstler zwar frei wählen kann, daran halten muss man sich aber nicht? Liebe Piraten: Freie Lizenzen und das selbstbestimmte Verwerten von eigenen Ideen funktioniert bloß, wenn sich alle Beteiligten an die Spielregeln halten. Das muss auch und gerade für euch gelten.

Wenn es eine Partei gab, von der ich erwartet hätte, dass sie im Umgang mit freien Lizenzen nicht die gleichen Fehler macht, wie all die anderen, dann waren es die Piraten. Eigentlich schade. Es kann natürlich sein, dass die Chemnitzer Piraten die Erlaubnis des Urhebers haben. Ich habe da allerdings so meine Zweifel.

Vielleicht versuchen wir das mit dem Wahlkampf, einfach in 4 Jahren noch einmal und machen das dann ordentlich?

Update: Ich habe versucht den Urheber (oder zumindest den Uploader) des Bildes zu erreichen. Leider liest “Wüstling” seine Wikipedia Diskussionsseiten nicht oder er hat einfach keine Lust sich einzumischen. Falls irgendwer noch eine andere Möglichkeit kennt, mit Wüstling in Kontakt zu treten, kann er mir das gerne mitteilen.

Wahlplakate der Piraten zur Landtagswahl in Sachsen

Kai 24. August 2009

Könnte mir jemand von den Piraten mal erklären, was die sich dabei gedacht haben, als sie dieses Plakat gestaltet haben:

Wahlplakat der Piratenpartei

Wahlplakat der Piratenpartei
(Foto von: Till Käbsch)

Die Dinger hängen im Moment zu hauf in Chemnitz rum, und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie sonderlich Zielführend sind.
Da hätte man nämlich auch direkt “Ohrfeige für Polit-Bonzen” nehmen können. Im Ernst, was soll das? “Gegen Bürokraten helfen nur Piraten”, dass ist weder lustig, noch hat das irgendetwas mit dem eigentlichen Programm der Piraten zu tun. Genau genommen beleidigt man damit jeden klar denkenden Wähler. So macht man sich meiner Meinung nach, nicht gerade zu einer echten Wahlalternative.

Und das obwohl ihr eine so schöne Auswahl an Plakaten hattet, da war so eine gruselige Eigenkreation nun wirklich unnötig. Evtl. habe ich die tiefgründige Botschaft aber auch einfach bloß nicht verstanden und mir kann ein Pirat hier weiterhelfen.

Neue Räder braucht das Land! Umweltprämie jetzt!

Kai 28. Februar 2009

Im Moment erhält jeder Autofahrer der sein mehr als 9 Jahre altes Auto verschrotten lässt, ein Geschenk in Höhe von 2500€. Wer kein Auto hat, oder aber zwar sein altes Auto verschrotten möchte, dann aber lieber ein Fahrrad kaufen will, sieht alt aus.

Der VCD startete, eine wie ich finde unterstützenswerte Aktion “Neue Räder braucht das Land! Umweltprämie jetzt!”, bei der man eine Email mit dem Antrag auf die 2500€ Umweltprämie, an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) richtet um entweder sein altes Fahrrad zu verschrotten um eines neues zu erwerben, oder aber sein altes Auto gegen ein neues Fahrrad zu tauschen.

Umweltprämie jetzt!

Natürlich hat das ganze eher symbolischen Wert, da wir ja alle wissen das nur die Autoindustrie eine wirklich zunkunftsfähige ist und Radfahrer den Fortschritt behindern, Arbeitsplätze vernichten und auch sonst den Ernst der Lage nicht erkannt haben. Allerdings sind bereits mehr als 2000 Menschen, dem Aufruf gefolgt und haben das Bafa soweit aufgerüttelt, dass es sich gezwungen sah dem VCD mit rechtlichen Schritten zu drohen, sollte der Aufruf weiter online bleiben.

Der VCD lässt sich allerdings nicht einschüchtern:

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bundesregierung und ihre Behörden sollten besser die Stimmung in der Bevölkerung ernst nehmen, anstatt gemeinnützige Organisationen zum Schweigen zu nötigen. Wir bleiben bei unserer Kritik, die von vielen Menschen geteilt wird: Die Abwrackprämie ist ungerecht und klimaschädlich. Sie ist an keinerlei Umweltkriterien geknüpft, und nur Autokäufer profitieren davon. Diejenigen, die statt des Autos lieber mit den umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln Bus, Bahn oder Rad fahren, gehen leer aus.”

Pressemitteilung VCD

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