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Identität im Web 2.0

Kai 2. September 2008

Ich bin kein allzu großer Freund von Portalen wie studiVZ. Allerdings ist es auf Dauer kaum zu vermeiden sich dort anzumelden. Gar nicht unbedingt weil der “soziale Druck” zu groß ist, sondern einfach um zu verhindern das jemand anderes dort dumme Dinge unter meinem Namen anrichtet.

Es ist ja kein Geheimnis das z.B. die BILD Zeitung gerne mal studiVZ Einträge als Beweiß für die Gesinnung eines Menschen heranzieht oder auch Fotos von dort verwendet. Da kann man jemanden so richtig schön mit in die Scheiße reiten. Denn kontrollieren ob ich wirklich der Hans Müller bin mit dessen Namen und Studienort ich mich dort anmelde kann (und will) studiVZ gar nicht.

Es ist also eigentlich notwendig in allen größeren Portalen Accounts zu verwalten, will man verhinder das irgendwann mal Dinge wie “Der Kai T. tritt auch gerne mal als Nazi mit Hakenkreuzfahne in der Hand auf. (Fotoquelle: Internet)” lesen will.

Dabei glaube ich kaum das dort Rücksicht auf die Existenz von Photoshop und ähnlichem genommen wird. Erstmal gedruckt hätte man dann ein ziemlich großes Problem, egal ob wahr oder unwahr.

Also melde ich mich doch lieber selber an und habe damit zumindest mal die Hoheit über das was dort unter meinem Namen veröffentlicht wird.

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3 Kommentare zu “Identität im Web 2.0”

  1. Jens am 2. September 2008 um 20:21 Uhr

    Also ich sehe die Befürchtung als unbegründet, zumindest dass jemand etwas unter meinem Namen veröffentlicht – so arge Feinde habe ich eigentlich nicht. Und das würde in meinen Augen zumindest beim StudiVZ nicht funktionieren. Ich treffe ja die Leute auch manchmal im realen Leben. Dann würde man sicher auch darüber sprechen.

  2. Kai Timmer am 2. September 2008 um 21:22 Uhr

    Hm, wahrscheinlich hast du Recht. Um so etwas glaubwürdig aussehen zu lassen bräuchte man wohl etwas Zeit um das Profil mit Freunden usw. zu füllen. Trotzdem halte ich das für möglich und für eine ziemlich dumme Angelegenheit solange Dienste wie studiVZ, die ja immerhin von mir verlagen mich unter meinem richtigen Namen anzumelden, das nicht überprüfen.

  3. VZ-Studi am 22. September 2008 um 20:58 Uhr

    Jetzt hat sich der Kai doch tatsächlich angemeldet!

    Ich bleibe weiter anonym und ohne „Freunde“.

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